Updaten eines Dinosauriers

Heute möchte ich euch etwas über das Update unseres OXID Shops von Version 4.2.0 auf 4.4.8 erzählen.

Durch die morgige Umstellung der PayPal SSL Verschlüsselung war ich doch noch gezwungen vor dem kommenden Relaunch unserem Dinosaurier eine neuere Version einzuspielen.
Da mein Vorgänger leider in den OXID eigenen Dateien experimentiert hat, stellte sich dies als nicht ganz so einfach dar.

Also erst einmal einen Schlachtplan erstellen.

– Backups erstellen (Datenbank und FTP-Files)
Allein das dauerte bereits ca. 6 Stunden (durch eine Hohe Anzahl an Bildmaterial)

Nachdem ich mir also die Backups gezogen habe, habe ich eine Kopie Lokal auf meinem Laptop eingerichtet und die Installation durchgeführt.

– Änderungen in Module verfassen.
Da wir beabsichtigen einen kompletten Relaunch zu Releasen habe ich die Quick & Dirty Methode gewählt und alle Änderungen in den OXID Dateien als eigene Module zu exportieren, damit das Oxid wieder Updatefähig wird.
Das hat leider den Nachteil, das Corefunktionen komplett durch die Module überschrieben werden. Aber anderst geht es zZ. nicht.

– Module aktivieren und OXID Dateien einspielen
Die erstellten Module müssen nun im Backend registriert werden und die OXID Dateien wurden mit den Frisch gezogenen Dateien von OXID überschrieben

– Testen & Klappt!

Prima! Nun haben wir wieder ein Updatefähiges OXID in Version 4.2.0

Also nun das Cummulative Package herunterladen und Version 4.4.8 installieren. Sollte ja einfach gehen… Denkste…
Alte MySQL Statements mussten erst ersetzt werden (Type => Engine, Timestamp(14) => Timestamp)
updateApp ausgeführt und Fertig!

Das Update hat wunderbar geklappt.

Jetzt kommt noch der schwierige Teil.
PayPal installieren. Laut Anleitung sehr einfach zu realisieren.

Altes PayPal also deinstalliert. Neues Installiert… Fehler.
Einige Funktionen können nicht erreicht werden.

Also schnell die Funktionen in die Moduldateien integriert und es klappt.

Shop wieder Online stellen und auf Funktionalität testen.

Alles in allem ca 5 Tage vorarbeit. Aber dafür nur 1,5 Stunden Downtime (wobei dies auch nur durch die Größe mancher Dateien geschuldet war).



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